Mithilfe einer Endoskopie (Spiegelung) lassen sich ohne großen chirurgischen Eingriff Körperhöhlen und Hohlorgane untersuchen, Krankheiten erkennen und gegebenenfalls gleich behandeln.
Rund 4.500 Österreicher:innen erkranken jährlich an Dickdarmkrebs. Bei durchschnittlich 80 Lebensjahren ist damit jede:r 20. Österreicher:in betroffen.
Darmkrebs entsteht aus kleinen – zunächst gutartigen – Gewächsen (Polypen). Das Heimtückische ist, dass man diese Polypen von außen weder sieht noch spürt.
Die Darmspiegelung (Coloskopie) ist die einzige Untersuchung, bei der man diese Polypen nicht nur entdeckt, sondern auch gleich entfernen kann. Ziel der Darmvorsorge ist nicht eine möglichst rasche Entdeckung des Darmkrebses, sondern die Verhinderung von Darmkrebs – das funktioniert, wenn man die harmlosen Vorstufen möglichst frühzeitig entfernt.
Im Gesundheitssystem ist die Vorsorgeuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr vorgesehen. Wenn ein Verwandter an Darmkrebs erkrankt ist, sollte man ab dem 40. Lebensjahr kontrollieren. Magen- und Darmspiegelung werden mit Sedierung angeboten, der:die Patient:in schläft dabei.
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